Was ist ein lagerkennzahlen Lagerkennziffern sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen, mit denen der Unternehmer die Wirtschaftlichkeit einer Lagerhaltung überprüft. Dabei vergleicht man die aktuellen Werte entweder mit denen von Vorperioden oder mit branchenüblichen Werten. 1 Lagerkennzahlen sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Sie werden auch Lagerkennziffern oder Lager-KPIs genannt. Im Wesentlichen geben Sie Auskunft darüber. 2 Lagerkennziffern oder auch Lagerkennzahlen sind betriebswirtschaftliche Indikatoren, mit denen Unternehmen im Rahmen des Controllings die Wirtschaftlichkeit. 3 Der durchschnittliche Lagerbestand ist eine Lagerkennzahl die angibt, wie viele Waren das Unternehmen im Durchschnitt auf Lager hat. Diese. 4 Per Definition sind Lagerkennzahlen messbare Werte, die berechnet werden können und eine Aussage über die Qualität und Effektivität eines Lagers machen. Oft sind dabei Kompromisse zu treffen, wie beispielsweise geringe Lagerkosten und gute Produktverfügbarkeit, da sich diese beiden Ziele gegenseitig widersprechen. 5 Hat ein Unternehmer den durchschnittlichen Lagerbestand ermittelt, dient ihm das Ergebnis als Basis für die Berechnung weiterer Kennzahlen, die über die Wirtschaftlichkeit des Lagers Auskunft geben. Zu diesen Kennzahlen gehören: Lagerreichweite Lagerzins Lagerumschlagshäufigkeit Lagerreichweite. 6 Lagerkennziffern sind Werte und statistische Daten, die der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der Lagerhaltung eines Unternehmens dienen. Die wichtigsten Lagerkennziffern sind Mindestbestand und Meldebestand sowie durchschnittlicher Lagerbestand, Umschlagshäufigkeit und durchschnittliche Lagerdauer. 7 Lagerhaltung bedeutet die gewollte Unterbrechung des betrieblichen Materialflusses, d.h. es entstehen bewusst gebildete Bestände. Die Lagerhaltung erfordert ein Lager, d. h. einen Raum, ein Gebäude oder ein Areal, in dem Waren oder Güter aufbewahrt werden können. Funktionen der Lagerhaltung. 8 Definition: Was ist "Kennzahlen"? Zusammenfassung von quantitativen, d.h. in Zahlen ausdrückbaren Informationen für den innerbetrieblichen (betriebsindividuelle Kennzahlen) und zwischenbetrieblichen (Branchen-Kennzahlen) Vergleich (etwa Betriebsvergleich, Benchmarking). 9 Der Wareneinsatz ist eine Lagerkennzahl die angibt, wie viel ein Unternehmen für die verkaufte Ware, also den Umsatz, aufgewendet hat. Es handelt sich dabei in der GuV um den Materialaufwand. Die Formel für die Berechnung des Wareneinsatzes ist: Die Wareneinsatzquote beschreibt das Verhältnis vom Wareneinsatz zum Umsatz (in %). lagerkennziffern tabelle 10 Diese Lagerkennzahl gibt Auskunft darüber, wie sich das Verhältnis von Lagerwert (Warenbestand) zu Lagerkosten (Miete, Personal, Abschreibungen) entwickelt. Ein. 11 lagerkennzahlen durchschnittlicher lagerbestand 12