Verpflichtung arbeitgeber weiterbildung

Kann mich mein Chef zu einer Weiterbildung zwingen? In der Regel ist der Mitarbeiter zunächst nur zu der im Arbeitsvertrag vereinbarten Leistung verpflichtet. 1 Eine Rückzahlungsverpflichtung besteht in der Regel dann, wenn der Abbruch der Weiterbildung vom Arbeitnehmer verschuldet wurde oder wenn. 2 Urteil: Bindungsdauer und Rückzahlungsverpflichtung bei Fortbildungen. Wenn ein Arbeitgeber Dir eine Fortbildung gewährt hat, kann er Dich dadurch nicht auf. 3 Grundsätzlich haben Arbeitnehmer keinerlei Anspruch auf eine Fortbildung beziehungsweise Weiterbildung. Häufig gibt es jedoch entsprechende betriebliche. 4 Der Arbeit­geber wiederum kann darin fest­halten, dass der Mitarbeiter die Kosten der Weiterbildung zurück­zahlen muss, wenn er vor Ablauf einer vereinbarten Frist kündigt. Denn für ein Unternehmen ist es ärgerlich, wenn ein Mitarbeiter, in den es mit Weiterbildungen viel Zeit und Geld investiert hat, schon kurz darauf kündigt. 5 Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber die Rückzahlung von Weiterbildungskosten verlangen, wenn er mit dem Arbeitnehmer eine entsprechende Rückzahlungsvereinbarung getroffen hat. Die. 6 1 Begriff der Fortbildung und Abgrenzung zur Weiterbildung. Die Begriffe Fort- und Weiterbildung werden in der Praxis häufig synonym verwendet. Der Gesetzgeber selbst unterscheidet aber zwischen beiden Begriffen insoweit, als die Fortbildung im BBiG geregelt und insbesondere in § 1 Abs. 4 BBiG gesetzlich definiert ist. 7 Diese Pflicht zur Weiterbildung allerdings gilt zunächst nur für Weiter- und Fortbildungen innerhalb der Arbeitszeit. Außerhalb der Arbeitszeit hingegen haben Arbeitnehmer die Möglichkeit das Angebot abzulehnen, falls beispielsweise relevante private Gründe vorliegen. 8 Sofern die Weiterbildung also außerhalb der Arbeitszeit absolviert wird, gibt es keine allgemeine Verpflichtung zur Meldung oder gar Genehmigung durch den Arbeitgeber. Hiervon unberührt bleiben jedoch Regelungen, die mit dem Arbeitsvertrag oder mit etwaigen Tarifverträgen, die für das Unternehmen gelten, getroffen wurden. 9 Abmahnung und Kündigung. Sind keine ausdrücklichen (tarif-)vertraglichen Regelungen zu Inhalt und Umfang der Fortbildungspflicht getroffen, kann der Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts nach § GewO grundsätzlich auch einseitig die Teilnahme des Arbeitnehmers an einer Fortbildung anordnen, soweit die Maßnahme der Ausübung der vertraglich geschuldeten Tätigkeit. arbeitgeber zahlt studium verpflichtung 10